Fragenkatalog

Unsere Antworten auf häufig gestellte Fragen.
    Veranstalter
  1. Funktionieren die Handy-Kassen auch ohne Internetverbindung?
  2. Kann ich meinen Helfern einen Bonus anbieten?
  3. Können vorab Nummern an Basar-Helfer vergeben werden?
  4. Können Verkäufer ihre Nummer für den Folgebasar behalten?
  5. Was sind Universal-Preisschilder?
  6. Müssen die Universal-Preisschilder farbig gedruckt werden?
  7. Wie sortieren wir mit Universal-Preisschildern zurück?
  8. Wie kann man die basarlino-Funktionen testen?
  9. Können Datei-Anhänge an die Verkäufer verschickt werden?
  10. Bekomme ich nach meiner Veranstaltung eine Auswertung?
  11. Wie funktioniert die digitale Auszahlung an die Verkäufer?
  12. Kann bei uns mit Karte bezahlt werden?
  13. Was kostet die Kartenzahlung?
  14. Gibt es Sonderkonditionen für das SumUp Solo?
  15. Brauchen wir eine eigene Rechtsform, um SumUp anzumelden?
  16. Was passiert bei Kartenzahlung, wenn das Internet ausfällt?
  17. Bringt die Kartenzahlung steuerliche Meldepflichten mit sich?
  18. Läuft basarlino auch in der Schweiz?
  19. Wird die KassenSichV erfüllt?
  20. Kassierer
  21. Verbraucht das Kassieren viel mobiles Datenvolumen?
  22. Warum kann ich nicht zur Verkäufer-Ansicht wechseln?
  23. Wieso kann man einen QR-Code mehrfach scannen?
  24. Kann bereits beim Aufbau kassiert werden?
  25. Sind auch Handscanner verwendbar?
  26. Verkäufer
  27. Welche Empfehlungen gibt es für die Preisschilder?
  28. Dürfen Preisschilder laminiert werden?
  29. Wieso lassen sich Artikelpreise nicht verändern?
  30. Lassen sich Artikel in eine andere Veranstaltung übertragen?
  31. Funktionieren Preisschilder bei anderen Basaren?
  32. Wird das PStTG angewendet?
  33. Kann ich unverkaufte Artikel für einen guten Zweck spenden?
   

1 Funktionieren die Handy-Kassen auch ohne Internetverbindung?

Ja, die Kassen-App läuft on- und offline.
Falls Daten in einer Kasse hochgeladen werden müssen, erscheint das Upload-Symbol
Sobald das betreffende Kassen-Handy wieder mit dem Internet verbunden ist, wird die Übertragung bei geöffneter basarlino-App automatisch ausgeführt und das Symbol verschwindet.
   

2 Kann ich meinen Helfern einen Bonus anbieten?

Ja, in den Einstellungen eurer Veranstaltung könnt ihr Vergünstigungen für Teammitglieder konfigurieren. So können eure Helfer z.B. mehr Artikel als andere Verkäufer einreichen und/oder haben eine niedrigere Provision.
   

3 Können vorab Nummern an Basar-Helfer vergeben werden?

Wenn ihr eure Veranstaltung veröffentlicht, können sich Interessenten dafür "bewerben". Anschließend entscheidet ihr, wer zugelassen wird und eine Verkäufernummer bekommt. Auf diese Weise könnt ihr sicherstellen, dass eure Teammitglieder als erstes eine Nummer erhalten.
   

4 Können Verkäufer ihre Nummer für den Folgebasar behalten?

Ja, wenn ihr die Funktion "Event wiederholen" nutzt, könnt ihr Verkäufer eures aktuellen Basars auswählen, die in den Folgebasar übernommen werden sollen. Dabei bleiben sowohl die Nummern der betreffenden Verkäufer als auch deren unverkaufte Artikel erhalten (so dass die Preisschilder wiederverwendet werden können).
Nach der Übertragung befinden sich die ausgewählten Verkäufer zunächst im Status "Einladung geplant". Sobald die neue Veranstaltung "aktiviert" wird, erhalten die Teilnehmer eine E-Mail mit der Anfrage, ob sie erneut teilnehmen möchten: je nach Antwort werden die Verkäufer auf den Status "wieder beworben" oder "pausiert" umgestellt oder aus der Liste gelöscht.
   

5 Was sind Universal-Preisschilder?

Normalerweise steht auf jedem Preisschild die Verkäufernummer, die ein Verkäufer bei genau eurer Veranstaltung hat. Bei einem anderen Basar bekommt er eine andere Nummer und muss seine unverkauften Artikel neu auszeichnen. Aktiviert ihr in den Einstellungen die Universal-Preisschilder, trägt das Etikett statt der Verkäufernummer ein farbiges Wappen mit einem festen Verkäufer-Code, der über alle Veranstalter hinweg gilt. Dieser Code bleibt dem Verkäufer dauerhaft erhalten, seine Preisschilder kann er also immer wieder verwenden.
Ihr entscheidet das für jede Veranstaltung einzeln und legt euch nicht dauerhaft fest. Innerhalb eines Basars mit Universal-Preisschildern gelten dann allerdings ausschließlich diese, damit eure Helfer beim Rücksortieren nicht zwei verschiedene Systeme nebeneinander auf den Tischen haben. Restware aus einem früheren Basar muss deshalb einmalig neu ausgezeichnet werden, danach bleiben die Preisschilder dauerhaft gültig.
Ob sich die Umstellung für euch lohnt, hängt vor allem an euren Verkäufern: Behalten sie bei euch ohnehin dauerhaft ihre Nummer, ist der Gewinn klein und es bleibt der einmalige Umstellungsaufwand. Bekommen sie dagegen bei jedem Basar eine neue Nummer oder reichen sie auch bei anderen Veranstaltern ein, spart es allen das Neuauszeichnen.
   

6 Müssen die Universal-Preisschilder farbig gedruckt werden?

Nein, Farbdruck ist keine Bedingung. Die Kasse scannt die QR-Codes und die funktionieren unabhängig von der Farbe. Die Farbe beschleunigt nur das Rücksortieren nach dem Basar: Wer farbig gedruckt hat, ordnet den zweiten Durchgang nach dem Farbmuster, ganz ohne zu lesen. In Schwarz-Weiß nimmt man stattdessen den Buchstaben neben der großen Ziffer. Beides steht auf jedem Etikett, farbige und schwarz-weiße Körbe stehen also in einer Reihe. Wie das Rücksortieren im Ganzen abläuft, steht unter „Wie sortieren wir mit Universal-Preisschildern zurück?". Eure Verkäufer brauchen keinen Farbdrucker.
   

7 Wie sortieren wir mit Universal-Preisschildern zurück?

Beispiel eines Universal-WappensJedes Wappen trägt eine große Ziffer und drei Farbfelder, oben ein breites über die ganze Breite, darunter zwei kleinere nebeneinander. Sortiert wird in zwei Durchgängen:

1. Grob nach der großen Ziffer. Das ergibt höchstens zehn Haufen.
2. Fein nach dem Farbmuster innerhalb jedes Haufens. Das geht auf Abstand und ohne zu lesen.

Den Buchstaben neben der Ziffer braucht man erst, wenn zwei Körbe dieselbe Ziffer und dasselbe Farbmuster tragen, das ist der Ausnahmefall.

Zwei Dinge helfen zusätzlich beim Aufstellen: Dasselbe Wappen steht auch auf dem Nummernblatt, das eure Verkäufer an ihren Korb kleben, Korb und Etikett zeigen also dieselbe Farbkombination. Und die Inventar-Liste endet mit einem Bogen zum Ausschneiden, eine Marke je Verkäufer mit Nummer und Name darunter. Heftet ihr die Marken an die Stellplätze der Boxen, entsteht die Aufstellung schon in der Reihenfolge, in der später sortiert wird.
   

8 Wie kann man die basarlino-Funktionen testen?

Ihr könnt unsere Software unverbindlich und kostenlos ausprobieren. Hier findet ihr eine Anleitung für einen Basar-Probelauf.
Wenn ihr lediglich die mobile Kasse auf eurem Handy testen möchtet, findet ihr hier eine kurze Erklärung.
   

9 Können Datei-Anhänge an die Verkäufer verschickt werden?

Ja. Das Feld "Anhang" findet ihr im Teilnehmer-Kontakt eurer Veranstaltung, unterhalb des Textfeldes. Es lassen sich Bilder und PDF-Dateien auswählen. Möglich sind Dateien bis 3,5 MB.
   

10 Bekomme ich nach meiner Veranstaltung eine Auswertung?

Ja, Veranstalter können eine Auswertung sämtlicher Daten ihrer Verkäufer und Kassierer erzeugen. Ein kleines Beispiel für eine solche Auswertung erhaltet ihr hier: PDF Beispiel-Auswertung
   

11 Wie funktioniert die digitale Auszahlung an die Verkäufer?

Der Schlüssel dazu ist die Einstellung „Bankverbindungen" eurer Veranstaltung: ist sie aktiviert, geben die Verkäufer bei ihrer Bewerbung ihre IBAN an. Für die Auszahlung gibt es dann zwei Wege:
1. QR-Code-Überweisung (einzeln): In der Auswertung befindet sich bei jedem Verkäufer mit hinterlegter IBAN ein QR-Code zur Überweisung. Diesen scannt ihr einfach mit eurer Online-Banking-App - Empfänger, IBAN und Auszahlungsbetrag sind bereits ausgefüllt, ihr braucht die Überweisung nur noch freizugeben.
2. SEPA-Sammelüberweisung (alle auf einmal): Sobald die Veranstaltung abgeschlossen ist, findet ihr dort die Kachel „Verkäufer-Auszahlung". Damit erzeugt ihr eine SEPA-Datei, die für jeden Verkäufer mit hinterlegter IBAN eine Überweisung über seinen Auszahlungsbetrag enthält. Diese Datei ladet ihr anschließend in eurem Online-Banking als Sammelüberweisung hoch und gebt alle Auszahlungen in einem Rutsch frei.
Der Zahlungsverkehr selbst findet aus steuerrechtlichen Gründen außerhalb des Systems statt - basarlino bereitet die Überweisungen also nur vor, ausgeführt werden sie über euer Online-Banking.
   

12 Kann bei uns mit Karte bezahlt werden?

Ja. basarlino hat die Kartenzahlung direkt in die Kasse integriert. Ihr verbindet einmalig euer eigenes SumUp-Terminal (das SumUp Solo) mit eurem basarlino-Konto, danach steht die Kartenzahlung an allen Kassen bereit. Beim Kassieren wählt ihr einfach "Karte", der Betrag erscheint automatisch am Terminal, der Kunde hält Karte oder Handy dran und der Verkauf wird sofort verbucht. Unterstützt werden kontaktloses Bezahlen, Chip & PIN sowie Handy-Wallets (Apple Pay, Google Pay). Stornos und Rückerstattungen laufen über denselben Weg zurück.
   

13 Was kostet die Kartenzahlung?

Bei basarlino entstehen dafür keine zusätzlichen Kosten: es bleibt bei 1 € Teilnehmergebühr + 1% Provision, für die Kartenzahlungs-Funktion berechnen wir nichts extra. Ihr benötigt lediglich ein eigenes SumUp Solo. Wichtig: Es muss das volle SumUp Solo sein, das günstigere Solo Lite lässt sich technisch nicht mit basarlino verbinden. Die Karten-Umsätze fließen direkt auf euer eigenes SumUp-Konto, entsprechend fallen nur die üblichen SumUp-Transaktionsgebühren an, die direkt zwischen euch und SumUp abgerechnet werden. basarlino bewegt zu keinem Zeitpunkt selbst Geld.
   

14 Gibt es Sonderkonditionen für das SumUp Solo?

Ja. basarlino hat mit SumUp eine Kooperation vereinbart: Als basarlino-Veranstalter bekommt ihr das volle SumUp Solo über unsere Partnerseiten vergünstigt und dauerhaft eine reduzierte Transaktionsgebühr für Verbraucherkarten. Hier bestellen: Deutschland oder Schweiz. Die jeweils aktuellen Konditionen und die Bestellung laufen direkt bei SumUp.
   

15 Brauchen wir eine eigene Rechtsform, um SumUp anzumelden?

Nein. Passt bei der SumUp-Anmeldung keine der auswählbaren Rechtsformen zu eurer Gruppe (z.B. Elternbeirat, Kita-Gruppe, Schulteam), wählt dort einfach Einzelunternehmer auf euren eigenen Namen und schreibt anschließend kurz an onboarding@sumup.de: dass ihr den Basar ehrenamtlich für eine bestimmte Einrichtung organisiert, wofür der Erlös verwendet wird und wohin die Einnahmen ausgezahlt werden sollen. SumUp prüft eure Angaben und stuft euer Konto intern als Verein/Initiative ein.
   

16 Was passiert bei Kartenzahlung, wenn das Internet ausfällt?

Das SumUp Solo selbst braucht eine Internetverbindung (das gilt für jedes Kartenterminal). Fällt das Netz am Basar aus, kassiert ihr mit basarlino wie gewohnt einfach bar weiter, die Bar-Kasse funktioniert vollständig offline. Sobald wieder Netz da ist, steht auch die Kartenzahlung sofort wieder bereit.
   

17 Bringt die Kartenzahlung steuerliche Meldepflichten mit sich?

Nein. Ob bar oder mit Karte kassiert wird, ändert daran nichts: Pflichten wie das Plattformen-Steuertransparenzgesetz (PStTG) oder die Kassensicherungsverordnung knüpfen nicht an die Zahlungsart. Die Karten-Umsätze laufen über euer eigenes SumUp-Konto, das Bargeld bleibt in eurer Kasse und basarlino ist reiner Software-Anbieter, kein Zahlungsdienstleister. Kartenzahlung anzubieten macht aus eurem Basar also keine meldepflichtige Plattform.
   

18 Läuft basarlino auch in der Schweiz?

Ja. Die Währung stellt ihr selbst in der Veranstaltung ein: beim Anlegen oder jederzeit später unter „Veranstaltung bearbeiten" wählt ihr im Feld Währung die Option Schweizer Franken. Preisschilder, Kasse, Rückgeld und Abrechnung laufen damit durchgehend in CHF.
Auf der Endabrechnung wird eine Pauschale von 12,50 CHF berechnet, um die Unkosten bei Abrechnungen in die Schweiz zu decken.
Handelt ihr im Namen eines Unternehmens, hinterlegt eure UID im Profil, sie wird dann auf der Rechnung ausgewiesen.
   

19 Wird die KassenSichV erfüllt?

Nein, die Umstände (wie direkte Einsatzfähigkeit auf beliebig vielen Handys und die Offline-Funktion) verhindern den Einsatz einer nötigen TSE (technischen Sicherheitseinrichtung). Bei der App handelt es sich allerdings auch nicht um Registrierkassen im Sinne der Verordnung. Es werden lediglich Verkäufe gebrauchter Artikel von Privatpersonen an andere Privatpersonen verwaltet. Der Einsatz der App ist (wie in den Nutzungsbedingungen beschrieben) ausdrücklich nur auf nicht kommerziellen Veranstaltungen gestattet.
   

20 Verbraucht das Kassieren viel mobiles Datenvolumen?

Nein, zur Synchronisation der Verkäufe werden nur minimale Datenmengen benötigt.
Die Kommunikation mit dem System verbraucht bei gewöhnlichen Veranstaltungen insgesamt nicht mehr als 1 MB Daten... also weniger als ein einziges Foto mit eurer Handykamera.
   

21 Warum kann ich nicht zur Verkäufer-Ansicht wechseln?

In den meisten Fällen ist folgendes passiert: mit eurer E-Mail-Adresse habt ihr zwei Accounts angelegt (einen Kassierer- und einen Verkäufer-Account). Bei der jeweiligen Registration hattet ihr allerdings unterschiedliche Passwörter vergeben, so dass ihr euch nun beim Einloggen immer nur im Kassierer-Account befindet (entsprechend würdet ihr mit dem anderen Passwort nur den Verkäufer-Account sehen). Am besten nutzt ihr einmal die Funktion "Neues Passwort anfordern" beim Login: dadurch wird ein einziges Passwort für eure E-Mail-Adresse festgelegt und ihr seht künftig nach der Anmeldung beide Accounts.

Genauso häufig ist der zweite Grund: die beiden Accounts wurden mit unterschiedlichen E-Mail-Adressen angelegt. Der Wechsel im Menü verbindet nur Rollen, die unter derselben Adresse liegen, ein gleiches Passwort ändert daran nichts. In dem Fall loggt ihr euch einfach aus und meldet euch mit der anderen E-Mail-Adresse an.
   

22 Wieso kann man einen QR-Code mehrfach scannen?

Ein QR-Code lässt sich tatsächlich mehrfach scannen. Während desselben Kassiervorgangs wird die wiederholte Erfassung ignoriert, so dass ein Artikel bei einem Kunden niemals doppelt abgerechnet wird. Wird derselbe Code in einem späteren Kassiervorgang noch einmal gescannt, verarbeitet ihn die App ganz normal.

Das ist Absicht: die Kasse arbeitet bewusst offline, alle nötigen Angaben stecken bereits im Preisschild. Eine Rückfrage beim Server während des Scannens ist nicht vorgesehen, damit das Kassieren auch bei schwachem Netz zügig weiterläuft. Eine Meldung "Artikel bereits verkauft" wäre zudem gar nicht verlässlich, denn solange eine zweite Kasse ihre Vorgänge noch nicht hochgeladen hat, weiß das System von deren Verkäufen noch nichts. Der Kassiervorgang wird deshalb nicht unterbrochen.

Die Auszahlung an den Verkäufer erhöht sich dadurch nicht: ein Artikel gilt als verkauft, unabhängig davon, wie oft sein Code erfasst wurde. Wurde ein Preisschild versehentlich ein zweites Mal erfasst, hat allerdings ein Kunde zu viel bezahlt. Dieser Betrag verbleibt in eurer Kasse, eine Erstattung gleicht den Vorgang also genau aus.
   

23 Kann bereits beim Aufbau kassiert werden?

Die vom Veranstalter freigeschalteten Kassierer können jederzeit die Preisschilder seiner Veranstaltungen scannen bzw. abkassieren. Es besteht keine zeitliche Beschränkung, so dass das Kassieren beispielsweise auch bereits beim Aufbau am Vortag der Veranstaltung möglich ist.
   

24 Sind auch Handscanner verwendbar?

Ja, das Handy kann mit einem Handscanner (z.B.) verbunden werden, um die Preisschilder zu scannen.
Sobald die Kasse gestartet ist, kann man direkt loslegen (es braucht kein weiterer Button "Artikel scannen" geklickt werden). Auf diese Weise können mit hoher Geschwindigkeit viele Artikel in kürzester Zeit verarbeitet werden.
   

25 Welche Empfehlungen gibt es für die Preisschilder?

Verwendet festeres, stärkeres Papier, damit die Preisschilder stabil sind, nicht zerknittern und nicht reißen. Am besten Papier mit mindestens 160g/m² (z.B.). Die Preisschilder können dann je nach Oberfläche des Artikels mit Tesafilm oder gelocht mit Bindfaden, Etikettierpistole (z.B.) oder Sicherheitsfäden (z.B.) angebracht werden.
   

26 Dürfen Preisschilder laminiert werden?

Ja, solange die QR-Codes durch eine Handykamera gut zu erkennen bleiben, stellt eine Lamination der Etiketten für das Kassieren kein Problem dar. Um Spiegelungen zu minimieren, sollte matte bzw. entspiegelte Laminierfolie eingesetzt werden.
   

27 Wieso lassen sich Artikelpreise nicht verändern?

Anders als die Beschreibung und Größenangabe darf der Preis eines Artikels aus Sicherheitsgründen nachträglich nicht angepasst werden. Ansonsten könnte ein Verkäufer Etiketten mit 1 Euro anlegen, ausdrucken und an seinen Artikeln anbringen. Später ändert er dann seine Preise im System. Ergebnis: beim Basar werden alle Artikel für 1 Euro verkauft, aber in der Auswertung stehen die nachträglich erhöhten Preise. Es müsste also Geld ausgezahlt werden, das gar nicht eingenommen wurde.
   

28 Lassen sich Artikel in eine andere Veranstaltung übertragen?

Sobald eine Veranstaltung beendet wurde (und ihr bereits für eine andere Veranstaltung freigeschaltet wurdet) erscheint in der beendeten Veranstaltung ein Button "Artikel-Liste übertragen". Nach der Übertragung braucht ihr nur noch die Preisschilder an euren Artikeln austauschen: Ihr bekommt beim anderen Veranstalter eine neue Verkäufernummer, und die Artikel-Codes sind an den jeweiligen Veranstalter gebunden, damit eure Artikel nur an dessen freigeschalteten Kassen abkassiert werden können.
Arbeiten beide Veranstaltungen mit Universal-Preisschildern, entfällt dieser Schritt und ihr könnt eure Etiketten weiterverwenden.
   

29 Funktionieren Preisschilder bei anderen Basaren?

In der Regel nein: Preisschilder sind an den jeweiligen Veranstalter gebunden und können nur von Kassierern gescannt werden, die er freigeschaltet hat. Das schützt alle Beteiligten, denn sonst könnten Verkäufer ihre eigenen Artikel abkassieren und behaupten, es sei alles verkauft worden. Hinzu kommt die Verkäufernummer auf dem Preisschild, die bei jeder Veranstaltung neu vergeben wird.
Deutlich bequemer wird es, wenn beide Veranstaltungen mit Universal-Preisschildern arbeiten: Dann bleiben eure Etiketten gültig und ihr könnt eure unverkauften Artikel ohne Neudruck einfach mitnehmen. An der Sicherheit ändert das nichts, denn abkassiert werden können eure Artikel weiterhin nur bei der Veranstaltung, für die ihr sie eingereicht habt. Ob ein Basar Universal-Preisschilder einsetzt, entscheidet der jeweilige Veranstalter.
   

30 Wird das PStTG angewendet?

Das Plattformen-Steuertransparenzgesetz (PStTG) findet keine Anwendung.
Durch Digitalisierung unterstützt basarlino meist ehrenamtliche Veranstalter bei der Durchführung ihres Kleiderbasars. Dabei ermöglicht das System den Verkäufern/Käufern jedoch nicht, über das Internet mittels Software miteinander in Kontakt zu treten, um Rechtsgeschäfte abzuschließen (im Gegenteil: es gibt überhaupt keinen Kontakt zwischen Anbieter und Endkunde). Auf der basarlino-Plattform wird die Veranstaltung lediglich organisiert. basarlino selbst wickelt dabei keinerlei Zahlungen ab und hält zu keinem Zeitpunkt Geld: Ob bar oder per Karte kassiert wird, die Einnahmen fließen direkt an den Veranstalter (Kartenzahlungen über dessen eigenes SumUp-Konto), nicht über basarlino. Dies gilt gleichermaßen für die Online-Version (entstanden, um während Corona möglichst kontaktarme Veranstaltungen zu realisieren) bei der vorab unverbindliche Reservierungen zusammengestellt werden können.
Weil man mit dem Verkauf getragener Kleidung und benutztem Spielzeugs keinen Gewinn erzielt (der Erlös liegt regelmäßig unter dem Originalpreis) bleibt dies ohnehin steuerfrei. Da es eine Bagetellgrenze von 30 Verkäufen pro Plattform gibt, wäre letztendlich gar keine Datenübermittlung geboten, denn maßgeblich ist hierbei nicht die Anzahl veräußerter Artikel sondern die Anzahl der Rechtsgeschäftsabschlüsse. Dem würde bei basarlino am ehesten die Auszahlung durch den jeweiligen Veranstalter entsprechen, wobei kein Verkäufer an mehr als 30 Veranstaltungen pro Jahr teilnimmt.
   

31 Kann ich unverkaufte Artikel für einen guten Zweck spenden?

Ja, sofern der Veranstalter diese Möglichkeit für seinen Basar freigeschaltet hat. Beim Anlegen oder Bearbeiten eines Artikels könnt ihr ihn als Spende kennzeichnen. Auf dem Preisschild erscheint dann ein kleines Herz und der Artikel ist auch in eurer Artikelliste als Spende ausgewiesen. Bleibt er unverkauft, darf ihn der Veranstalter nach dem Basar für den guten Zweck aussortieren, statt dass ihr ihn wieder mitnehmt. Ihr entscheidet dabei pro Artikel selbst, was gespendet werden darf und was nicht.